Breaking Grid

Zum Thema „Order and Chaos“ der Triennale TexpoART 2026

Wenn Ordnung zerbricht

„Breaking Grid“ bewegt sich an der Grenze zwischen Ordnung und Chaos. Fragmente eines Porträts scheinen sich gleichzeitig aufzulösen und neu zusammenzufinden. Das Werk erzählt von Transformation – von jenem schmalen Grat, auf dem Vertrautes zerbricht und etwas Unerwartetes entstehen kann.

Das Kunstwerk im Überblick

Wollgemälde auf Akustikplatte

Material: Wolle vom Finnschaf, Bananenfaser, handgefärbte Gaze
Maße: 45 × 50 cm
Preis: 400 Euro

Die Geschichte hinter dem Werk

Manche Bilder wollen sich nicht vollenden lassen.

„Breaking Grid“ begann als Porträt mit dem Titel „Glühwürmchenkosmos“. Jahrelang wartete es darauf, vollendet zu werden – doch irgendetwas daran fühlte sich nicht richtig an.

Als ich mich mit dem Thema „Order and Chaos“ beschäftigte, wurde plötzlich klar, was geschehen musste: Ich holte tief Luft und zerschnitt das fast fertige Wollgemälde.

Aus diesem Moment des Chaos entwickelte sich ganz selbstverständlich eine neue Komposition. Die linke Bildhälfte bewahrt noch Fragmente der ursprünglichen Ordnung. Nach rechts löst sich das Porträt zunehmend auf. Formen verschieben sich, das Raster verliert seine Kontrolle.

Für mich hat das Werk seine kosmische Anmutung bewahrt. Es erinnert an Sterne und Nebel, an jene Orte, an denen Auflösung und Entstehung untrennbar miteinander verbunden sind.

Making-of

Dieses kurze Video begleitet entscheidende Momente vom ursprünglichen Werk bis zur Collage.